Sonntag
Ein normaler Sonntag. Seit Tagen ein einheitliches grau in grau. Genau das richtige Wetter, um sich auf der Couch zu mümmeln und in einer Zeitung zu blättern. Nun fing es schon wieder an, in Strömen zu regnen. Unglaublich, wann wird endlich der Sommer kommen? Da klingelt es an der Tür. Vor mir steht ein Radfahrer, klatschnass in einem feuerroten Trikot und mit blauen Augen, die angesichts des grauen Himmels so irreal wirken, dass ich einfach nur nicke, als er um Asyl angesichts des Regens bittet.
Im Flur bitte ich ihn, seine dreckigen Radschuhe auszuziehen. Eine breite Schmutzspur zieht sich von seinem Hintern über den ganzen Rücken hinweg. „Heisse Dusche erwünscht?“ frage ich nur. Er guckt mich verwundert an, muss aber etwas Ähnliches erhofft haben. Er zieht den Helm aus und das Trikot über seinen Kopf. Die nasse Hülle nehme ich entgegen. Kaum ist er im Bad verschwunden, werfe ich das Zeug in die Waschmaschine. 30 Grad werden schon nix kaputt machen.
Aus dem Kleiderschrank hole ich ein T-Shirt, das mein Ex mir in einem Erotikversand erstanden hat. Es ist aus schwarzem Latex. Das Vorderteil besteht aus fünf schmalen Streifen, die ein bisschen Haut, aber nicht die Brüste bedecken. Dann noch die scharfe Röhrenjeans und High Heels dazu. Ich baue mich vor der Badezimmertür auf und da kommt er auch schon heraus.
Sein Blick liegt auf meinen Brüsten wie ein kühler Chiffonschal. Er wirkt wie sprungbereit, fasst sich dann aber und fährt mit beiden Händen durch seine Locken. Er hat sich meinen dunkelblauen Frottee-Bademantel gegriffen. Mann, sieht er gut darin aus…
Hastig frage ich, ob er Hunger habe. „Keine schlechte Idee“, er lächelt mich an.
Offenbar hat er keine Probleme mit seinem Selbstbewusstsein. Er schlendert in mein Wohnzimmer und setzt sich auf die Couch, auf der ich bis vor kurzem gelangweilt alleine saß.
Aus der Küche bringe ich Toastbrot und Käse. Dazu Apfelsaftschorle. „Für die Elektrolyte“, lächle ich.
Ich mache das Radio an. Irgendwelche Oldies werden gespielt. Er schaut mich unverhohlen an. Ich strecke meinen Finger nach ihm aus und schiebe ihn unter den Ausschnitt des Bademantels. Unter dem Stoff bewegt sich etwas. Er scheint es offensichtlich zu mögen. Ich schiebe den Bademantel mit beiden Händen zur Seite und betrachte seinen Brustkorb. Meine bewundernden Blicke nimmt er lächelnd zur Kenntnis. Er scheint seinen Wert genau zu kennen.
Er legt seine Hände auf meine nackten Brüste. Sie schreien ihm entgegen, wollen von ihm gepackt werden. „Einen geilen Busen hast Du“ – er kennt sich offensichtlich aus.
Ich knie mich vor ihm nieder und schlage den Bademantel zurück. Was für ein geiler Schwanz. Er ragt bis zum Nabel hinauf und ist vorne schon feucht vom ersten Lusttropfen. Ich nehme ihn in den Mund. Er schmeckt weich und salzig, genau wie es sein soll. Er legt eines seiner durchtrainierten Radfahrerbeine über die Sessellehne und sieht mir entspannt zu. Ich wandere mit meiner Zunge über seinen durchtrainierten Body und atme den frischen Geruch vom Duschbad in mich ein. Er schliesst seine Augen und atmet durch den geöffneten Mund.
Plötzlich öffnet er seine Augen und fragt mich, ob es auch etwas härter zugehen dürfe. „Na klar“, strahle ich ihn an.
Er packt mich an den Haaren und zieht mich auf den Teppich runter. Mit einer einzigen Bewegung öffnet er meine Beine und schiebt seinen harten Schwanz in meine Muschi. Er beginnt mich zu rammen, dass mir die Sinne schwinden. Mir wird heiss und kalt gleichzeitig, ich klammere mich an seine Arme. Als ich wieder zu mir komme, schaut er selbstgefällig auf mich herunter.
Mein Rücken brennt wie Feuer. Der Teppich und die Reibung haben nicht wirklich zusammengepasst.
Er steht auf. Ein Blick auf die Uhr. „Was? Schon so spät? Ich muss sofort los!“ Ich stelle keine Fragen. Wartet da jemand auf ihn? Ich hole seine nasse Wäsche aus der Maschine. Verärgert fragt er nach einem Föhn. Die Sachen scheinen nicht trocknen zu wollen, scheinen nicht wegzuwollen aus meiner Wohnung.
Er ist immer nur am fluchen. Ungeduldig lässt er den Föhn über sein Trikot und seine Hose kreisen. Dann nimmt er die noch feuchten Sachen und zieht sie sich über. Er stülpt sich den Helm über und ist schon aus der Haustür. „Tschüss… und vielen Dank“, bekommt er noch fahrig über die Lippen. Ich sehe ihm nicht mehr hinterher, sondern schliesse direkt die Tür.
Ich setze mich wieder allein auf meine Couch und gucke raus. Es ist stockdunkel, draussen wie drinnen. Benommen strecke ich meine Glieder. War er wirklich hier? Mein Rücken brennt wie Feuer.
Alles rund um die schönste Beschäftigung. Unsere umfangreiche Palette an Erotikartikeln im Sexshop umfasst Sextoys wie Dildos und Vibratoren
Nein, einen Erotikshop im Internet zu betreiben heisst nicht, sexgeil zu sein oder ein heisseres Privatleben zu haben als Menschen aus anderen Branchen. Natürlich ist es gut, sich etwas Fachwissen anzueignen. Sich in die Materie einzulesen und zu wissen, was der Unterschied zwischen einem Vibrator und einem Dildo ist. Ausserdem sollte man wissen, wozu ein Anal-plug benutzt wird. Von einem Vibro-Ei hat man schon vorher mal was gehört und als Frau ist man sicherlich nicht abgeneigt, dieses Mal auszuprobieren. Eine Gummi Muschi macht mich als Mann irgendwie neugierig, von daher wird diese bestimmt auch mal ausprobiert. Steht aber auf der To-do-Liste nicht ganz oben. Wichtiger ist, dass das Design im Sexshop stimmt und die Menüführung logisch aufgebaut ist. Und letzten Endes möchte man den ganzen Tag mit Emails beantworten, Pakete verpacken und Bestellungen aufgeben beschäftigt sein und nicht mit dem Benutzen von Sextoys. Jeder, der Artikel, egal welcher Art vertreibt, weiss, dass das Produkt irgendwann zweitrangig wird. Die Logistik dahinter muss organisiert werden. Der Direktor eines Hotels hat sicherlich mehr mit Zahlen und Statistiken zu schaffen als damit, was heute die Tagessuppe ist. Auch schläft er nicht zwangsläufig häufiger in Hotels als seine Gäste. Das ist bei einem Sexshop nicht anders.
Mich macht ein Dildo gar nicht so an. Es ist zwar ein ganz nettes Gefühl, ihn in sich zu spüren. Aber irgendwie fehlt mir da erstens die Bewegung, zweitens fehlt mir die Stimulierung der Klitoris wie ich sie bei einem Vibrator habe. Wenn es nach mir ginge, braucht nichts und niemand in mich einzudringen. Einfach nur schön gleichmäßig rubbeln und ich fühle mich bestens. So ein Rabbit Vibrator ist da schon ganz toll. Allein eine so schnelle und durchdringende Bewegung, das kriegt kein normaler Finger hin. Was für ein Gefühl! Ich habe mich ernsthaft gefragt, warum ich 25 Jahre meines Lebens (naja, nicht ganz) mit Handarbeit verschwendet habe. So elektronisch ist das Gefühl viel geiler und die Arbeit viel weniger! Also, ich kann nur an alle Mädels appellieren, mal in einen Sexshop reinzugehen (egal ob in echt oder im Internet) und Sextoys mit Vibration auszuprobieren!
Ich verstehe die allgemeine Prüderie über Sextoys nicht. In den Medien wird ständig über Sex berichtet, in Filmen werden Sexszenen nachgestellt (letztens sah ich den Anfang der Serie „Die Cleveren“ und dachte mir nur „Ups, das gehört ja eigentlich ins Nachtprogramm“). Erotikhersteller aus Flensburg machen Riesenumsätze, der Hersteller von Dildos „Fun Factory“ schreibt laut einstündiger Fernsehreportage schwarze Zahlen, aber wenn man selbst einen Sexshop im Internet hat, reagiert das Umfeld absolut entsetzt. Warum man denn in diese Schiene „abrutsche“ wird man da gefragt. Aber Leute, wer kauft sich denn einen Vibrator, eine Analkette oder Liebeskugeln? Bestimmt nicht irgendwelche Psychopathen mit kaputter Kindheit. Das Verwenden von Sextoys hat nichts mit einem niedrigen Bildungsniveau oder einer perversen Neigung zu tun. Dies erkennt man übrigens auch an ganz deutlich an den Bestellern, ein Kunde mit Doktortitel ist nichts Ungewöhnliches.
Ich wette, in einigen Jahren hat sich die Prüderie darüber ausdiskutiert. Menschen, die heute anfangen, mit Sexspielzeug Geschäfte zu machen, müssen noch gegen jede Menge Vorurteile kämpfen. In ein paar Jahren wird man über diese Prüderie nur noch lachen. So, wie man heutzutage über so vieles lacht, was noch vor ein paar Jahrzehnten verpönt war! Oder zieht heute noch irgendjemand erst von zu Hause aus, wenn er heiratet? Lässt sich heute niemand scheiden, weil man ja nicht weiss, was die Nachbarn denken könnten?
Ein Freund hat es schön gesagt: Man verkauft Sachen, die den Menschen Freude machen. Was ist daran falsch?
Eine Penispumpe, auch Vakuumpumpe genannt, hilft bei Schwierigkeiten, den Penis steif zu bekommen. Der Penis wird in ein meist durchsichtiges Plastikrohr eingeführt, dann schafft die Pumpe ein Vakuum, so dass Blut in den Penis gesaugt wird. Diese Prozedur ist nicht schmerzhaft.
Vor dem Entfernen der Pumpe wird ein Penisring an der Peniswurzel angebracht, so dass das Blut nicht sofort zurückfliessen kann und die Erektion anhält. Manchmal reissen dabei kleine Blutgefässe, es bilden sich kleine Blutergüsse, die aber nach kurzem wieder verschwinden.
Penispumpen eignen sich hervorragend als Alternative zur medikamentösen Behandlung mit Potenzmitteln. Bei vielen Sexshops im Internet kann man Penispumpen finden.